Am Samstag, dem 4. September 2010 fand auf der Festwiese vor der Laube der Wohnsiedlung unser 12. traditionelles Wohngebietsfest statt.

Es ist längst lieb gewonnene Tradition geworden, und so lachte zum Beginn des 12. Wohngebietsfestes im Regis-Breitingener „Kuchenstück“ in der Deutzener Straße wie bestellt rechtzeitig die Sonne vom Himmel.

Party Djane Marie aus Borna führte gekonnt und locker durchs Programm und sorgte mit ihrer mobilen Mini-Disco für die musikalische Untermalung. „Ich mache das hier schon seit acht Jahren, und die Stimmung ist jedes Mal super. Am Nachmittag trifft sich die ältere Gesellschaft zum Kaffee, am Abend kommen die Jüngeren und tanzen bis in die Nacht hinein.“
Dirk Oelbermann, Eigentümer der Wohnanlage, begrüßte seine Anwohner und Gäste persönlich: „In diesem Jahr feiern wir in einem etwas größeren Rahmen. Bisher hat unser Hausmeister Dietrich Starke mit seiner Frau alles alleine organisiert, diesmal haben wir Unterstützung vom Soziokulturellen Zentrum Kuhstall aus Großpösna.“
Das hatte ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Der Schützenverein Haselbach lud zum Armbrustschießen ein, die Jugendfeuerwehr Regis-Breitingen und Biene’s Kosmetikstudio sorgten mit Kinderschminken, Spiel- und Spaßangeboten dafür, dass es den Kindern nie langweilig wurde.
Die Tanzgruppe der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ begeisterte ebenso wie der Männerchor Regis/Lobstädt. Höhepunkt am Abend: der Auftritt des Musik-Comedy-Trios Ballhaus Westkämper. Natürlich gab’s auch eine Vielzahl kulinarischer Genüsse. „Das ist wieder ein gelungenes Fest, rund 200 Leute sind hier immer auf dem Platz“, freute sich Hausmeister Starke, seit dem Jahr 2000 für den gepflegten Eindruck der modernisierten Anlage mit Mietern jeden Alters verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Vergabe einer Laube, eines Gemeinschaftsraumes etwas abseits der Wohnhäuser. Der kann für allerlei Aktivitäten genutzt werden. Pünktlich zum Wohngebietsfest wurde die Überdachung des Vorplatzes fertig. Dass die an ein Kuchenstück erinnert, ist Zufall. „Das Wohngebiet hieß schon immer so, man vermutet, dass hier noch Braunkohle in dieser Form im Boden liegt“, erzählte Starke und lobte das Engagement seines Vermieters, der auch zu Weihnachten, zu Geburten und runden Geburtstagen Präsente schickt. „Das macht mir einfach Spaß, tote Steine alleine machen das Leben in solch einer Siedlung nicht aus“, sagte Oelbermann.

Gislinde Redepenning



Fotos: Gislinde Redepenning (10), Wolfram Lenk (8)